Kartfahren im Winter – ich war dabei

Der Bildschirm leuchtet grell in der Halle. Rennen 32. Die Sekunden ticken gnadenlos runter. Motoren kreischen, Reifen quietschen, Adrenalin liegt in der Luft. Jede Kurve entscheidet, jeder Fehler kostet Zeit.

Marco_79 kämpft Runde um Runde. Kein Platz für Zweifel. Nur Fokus. Linie halten. Später bremsen. Früher aufs Gas. Die Zeiten purzeln, der Abstand schrumpft. Auf der Anzeige flackert es: 44,109 starke Runde. Nicht perfekt, aber verdammt nah dran.

Dann: Zieleinfahrt. Stille für einen Moment. Alle Augen auf die Tafel. Und plötzlich: Jubel. Podest.

Wenig später stehen drei Fahrer oben. In der Mitte der Sieger, breit grinsend, Helm unterm Arm, als hätte er gerade der Schwerkraft ein Schnippchen geschlagen. Links und rechts die Verfolger erschöpft, zufrieden, stolz. Dreckige Schuhe, verschwitzte Jacken, aber strahlende Gesichter.

Kein Formel-1-Glanz. Kein Champagner. Aber echter Sieg. Ehrlicher Kampf. Und das sichere Wissen: Dieses Rennen bleibt im Kopf.

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