2026-05-01-Hamdorf Tourenbericht
Der 1. Mai fiel in diesem Jahr so günstig, dass er uns ein langes Wochenende beschert.
Die Planung für die Tour fing schon letztes Jahr an – mit der Wahl der Übernachtungslokalität.
Im Norden, am Nord-Ostsee-Kanal, gut geeignet und empfohlen für Motorradfahrer, gute Küche, erschwinglich und in einer Region, die wir sonst eher als zu flach, zu wenig Kurven, zu nördlich einschätzen.
Wir können sagen: alles Vorurteile, wir hatten eine wunderbare Tour, besuchten interessante Stationen, fanden Kurven und Hügel und haben jeden Kilometer genossen.
Die Anreise gestaltete sich schon interessant, weil Abreiseorte Berlin, Magdeburg, Braunschweig und Weyhausen waren. Ziel für alle: Gasthof Lafrenz in Hamdorf.

Die Fährüberfahrt in Glückstadt war absolut in time – ankommen – drauffahren – Meerfeeling genießen.

In Hamdorf wurden wir freundlich begrüßt, Ankommbier war bereit und wir konnten die Zimmer beziehen.
Der Abend entwickelte sich so, wie wir gehofft hatten und der nächste Morgen bescherte und absolutes Traumwetter. Also nach einem ausgiebigen Frühstück auf ins Getümmel. Gerd hatte eine Tour zusammengesteckt, die viele interessante Ausblicke, Einblicke und Erlebnisse versprach – und dieses Versprechen sollte auch eingehalten werden.

Also los gehts.
Gestartet wurde mit einer Fähre – einer ganz besonderen. Ein technisches Wunderwerk – die Schwebefähre in Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal. Diesmal war sie in Betrieb und faszinierte alle Mitfahrer. Im Begrüßungscafe erlebten wir die Funktion und bestaunten gleichzeitig die Größe der Schiffe, die die Station passierten, ohne oben an die Eisenbahnbrücke zu stoßen.

Nach diesem Erlebnis ging es weiter Richtung Kiel. Hier war Sightseeing angesagt – Leuchtturm, Schleuse, Hafen und (natürlich!) Fischbrötchen.

Motorradfahren sollte aber auch nicht unterbleiben, also schwangen wir uns gut gestärkt wieder auf die Maschinen und genießen die Landschaft, die vorbeifliegenden Felder, erfreuen uns an den Kurven und genießen die Sonne.
Und die Sonne forderte dann auch eine weitere Pause – Schleswig sollte dies mit Kaffee ermöglichen. Leider gab es zwar viel Kunst und Kultur, aber der passende Platz zum Rasten war nicht so einfach zu finden. So genossen wir im Schloßpark Schatten, Wasser und viele Fotomotive und machten uns schneller als gedacht wieder auf den Weg.
Der führte uns letzendlich noch nach Husum mit einer wunderschönen Innenstadt und einer passenden Lokation direkt am Hafen. Mit Blick auf die Touristen genossen wir dann doch noch unseren Kaffee und natürlich Eis in diversen Geschmacksrichtungen.

Danach war noch ein Ziel gesteckt, welches die Teilnehmer der Bikerralley besonders freute – ein bekannter Motorradtreffpunkt im Norden – das Eider-Sperrwerk. Also Aufstellung genommen und Foto gemacht. Punkte !!!
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Der Rückweg verging wie im Flug und geschafft aber voller Freude über die erfahrenen Kilometer wurden wir im Hamdorf wieder herzlich empfangen – nicht nur von den Gastgebern des Gasthofes sondern auch von Jens, der nach seinem absolvierten Dienst aus Magdeburg noch nachgekommen ist.
Die Tour bot viel Gesprächsstoff für den Abend und so ließen wir den Tag recht lange ausklingen.
Der nächste Tag forderte uns leider schon wieder dazu heraus, den Heimweg anzutreten. Wir nutzten viel Landstraße, das Wetter begleitete dieses Vorhaben sehr wohlwollend. Fähren waren wieder dabei, Brücken ebenso. Und auch ein kurzes Stück Autobahn – manchmal ist es gut, wenn man etwas Strecke macht.
Am Abend kamen so nach und nach die Infos: „Bin wieder daheim.“ „Danke für das schöen Wochenende.“ „Gerne wieder – war toll mit Euch.“ Und ein Ankommbier darf nicht fehlen 🙂
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Und wer sich alle Bilder anschauen will: 2026-05-01-Maitour Hamdorf



