Powercruisen durch das Weserbergland

Die Zeit ist gerade sehr seltsam.

Angedrohte Motorradfahrverbote rufen Diskussionen und Protestaktionen hervor. Da geraten geplante Touren fast ins Hintertreffen. Zum Glück musste die Fahrt an die Weser nicht abgesagt werden – das Wetter spielte ebenfalls mit und so sammelten sich an den Fixpunkten einige interessierte Mitfahrer.

Angesagt war eine lange Tour, wenig Stops, Selbstverpflegung aus dem Koffer und …. Wetter. Tja, der Regengott wollte die Hitze der Woche eigentlich wegspülen, hatte aber mit uns Zweiradfahrern ein Einsehen und verteilte die Nässe fast immer abseits unserer Route.

Diese führte uns über viele Kurven, Hügel und Berge, Brücken, durch kleine feine Städtchen entlang der Weser.

Start in Rhüden, Moringen, Hardegsen, Gieselwerder, Gottsbüren, Trendelburg, Haarbrück, Jacobsberg (die Abfahrt belohnt mit einem grandiosen Panorama). Kurzer Tankstop in Beverungen. Weiter gehts über Bruchausen nach Ovenhausen, Altenbergen nach Marienmünster (dort lohnt sich ein Stop und ein längerer Aufenthalt, wenn man nicht noch viele Kilometer vor sich hat).

Wir treiben unser Motorräder weiter über Bad Pyrmont weiter nach Ottenstein, wohl wissend, dass es dort für kleines Geld sehr leckeren Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gibt. Frisch gestärkt wird das letzte Drittel der Tour unter die Räder genommen, das uns über Bodenwerder, Negenborn, Stadtoldendorf, Freden bis nach Lamspringe führt.

Eben rundum und quer durchs Weserbergland. Über Lutter am Barenberge gehts es dann noch nach Schladen und von dort aus fast ohne Kurven und schnell dann den letzten Rest bis zur Verabschiedung nach Meine mit etwas Eis

Hier könnt Ihr ein Video dazu sehen – schön ist zu erkennen, dass wir wirklich jede Kurve ausgenutzt haben 🙂

Relive ‚Powercruising durch das Weserbergland‘

Fazit der Tour:

  • Lange Touren können mit viel Ruhe und der richtigen Truppe sehr, sehr schön sein.
  • Selbstverpflegung ist für solche Touren absolut top – kurze Stops ohne Meckerei über Essen und langsame Kellner sind gesünder und besser für solche Touren. Und das Schnitzelkoma bleibt auch aus.
  • Spaß haben kann man immer auf 2 Rädern, die Grenze wird meistens durch das Sitzfleisch vorgegeben.

Tolle Tour. Danke für Guide und Organisation. Und danke an alle Mitfahrer für das sehr disziplinierte Einhalten aller Regeln.

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